Online Sharing of emotions

Döveling, Katrin und Katrin Wasgien (2013). Trauern in virtueller Gemeinschaft: Geteiltes Gefühl in Online Gemeinschaften. In: Thomas Köhler, Nina Kahnwald (Hg.). Online Communities: Enterprise Networks, Open Education and Global Communication. Gemeinschaft in Neuen Medien: Unternehmensnetzwerke, Forschungsgemeinschaften und globale Kommunikation, TUDpress, pp 189-208.
Zum Inhalt: Eine mehrstufige Untersuchung geht der emotionalen Kommunikation von persönlicher Leiderfahrung in Foren nach. Auf der Grundlage des menschlichen Affiliationsbedürfnisses, dem „need to belong“ (Baumeister & Leary, 1995), folgen sodann die forschungsleitenden Fragen: – Wieso trauern Menschen online und teilen somit ihre Gefühle mit einem unbekannten Publikum? – Wie bewältigen Menschen ihre Trauer im Zeitalter des Social Web? – Entsteht eine neue Form des Emotionsmanagements (Döveling, 2012)? – Führt das „anonyme Teilen“ zu einer Intensivierung der Emotionen oder durch „online emotional openness, personal exploration, and interpersonal support“, (Preece & Ghozati, 2001, S. 241) zu einer emotionalen Entlastung? Und: – Trauern sie anders als im realen Leben? Nach einer theoretischen Bestandsaufnahme zum Thema Trauer und Emotionen sowie dem „Social Sharing of Emotions“ (Rimé et al., 1991) zeigen aktuelle Untersuchungen die Vielschichtigkeit des virtuellen Emotionsmanagements auf. Dabei wird speziell “virtuelles Emotionsmanagement” (vgl. Döveling 2012) und dies im Vergleich mit Emotionsmanagement im direkten realen Austausch fokussiert.
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